Die 10 schlimmsten Lebensmittel für deine Männerbrust (Teil 1)

Bestimmte Lebensmittel haben einen direkten Einfluss auf deinen Hormonhaushalt und können so zum Brustwachstum beitragen. In vielen dieser Lebensmittel sind sogenannte Phytoöstrogene enthalten, welche eine Ähnlichkeit zum körpereigenen Östrogen aufweisen und somit einen Überschuss an weiblichen Hormonen hervorrufen. Bei tierischen Produkten spielt sogar schon das Tierfutter eine wichtige Rolle, da hier (vor allem in der Massentierhaltung) Futtermittelzusätze wie Antibiotika und Wachstumshormone eingesetzt werden. Mit dem ersten Teil der – 10 schlimmsten Lebensmittel für deine Männerbrust – kannst du schon einmal deinen Einkaufszettel optimieren! 

Grapefruit

Fangen wir mit der Grapefruit an. Nicht nur eine echte Vitaminbombe, sondern auch ein Wundermittel gegen Übergewicht. Leider sorgt diese Frucht auch für eine Verlangsamung des Östrogenabbaus, was zu einer Östrogendominanz bei uns Männern führen kann. Darum mein Ratschlag: Streiche die Grapefruit von deinem Ernährungsplan!

Hopfen

Als nächstes widmen wir uns dem Hopfen…ja, es geht um das geliebte Bier. Hopfen in Kombination mit Alkohol öffnet einer Gynäkomastie Tür und Tor! Die im Hopfen enthaltenen Östrogene (Phytoöstrogene) überfluten den Körper, wodurch mehr Andockstellen gebildet werden. Somit können sich die Östrogene wunderbar “andocken” und wir können unserer Männlichkeit Lebewohl sagen. Darum mein Ratschlag: Verzichte auf Bier oder schränke es zumindest stark ein. Ein guter Wein schmeckt ebenfalls nicht schlecht und hat für uns noch einige weitere Vorteile, doch dazu später mehr  😉

Soja

Soja, so liest man immer wieder, ist der Klassiker unter den Testosteron-killern. Ist da etwas dran? Es gibt etliche Studien die belegen, dass sich Soja negativ auf den Testosteronspiegel auswirkt und sogar die Anzahl der Spermien verringern und zu einer erektilen Dysfunktion führen kann. Hierbei wird jedoch oft übersehen, dass es sich bei den getesteten Sojaprodukten nicht um die reine, naturbelassene Form handelt, sondern um die industriell hergestellte und oftmals genmanipulierte Version. Doch auch in der natürlichen Form sind viele Phytoöstrogene enthalten, welche eine östrogenartige Wirkung auf unseren Körper haben. Da in den meisten Fällen nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Sojaprodukte genmanipuliert und somit einen negativen Einfluss auf unseren Hormonspiegel haben, solltest du alle im Zusammenhang mit Soja stehenden Produkte (wie z.B. Tofu oder Sojamilch) vermeiden.

Leinsamen

Leinsamen solltest du ebenfalls vom Speiseplan streichen. In einem Experiment mit männlichen Ratten konnte gezeigt werden, dass zum einen der Östrogenspiegel angestiegen ist und zum anderen der männliche Schwellkörper kleiner geworden ist. Auch wenn Ergebnisse aus Tierversuchen nie zu 100% auf uns Menschen übertragbar sind, so rate ich dennoch vom Verzehr ab.

Industriell hergestelltes Fleisch

Ich selbst bin ein großer Fleisch-Fan, jedoch habe ich, bereits vor einiger Zeit, meinen Konsum kritisch hinterfragt. Welches Bild wird uns vermittelt, wenn wir Werbung für Fleischprodukte im Fernsehen sehen? Glückliche Tiere, große grüne Weiden, fröhliche Menschen usw. Doch wie sieht es in der Realität aus? Ist das Fleisch wirklich so gesund wie in den Werbebotschaften behauptet wird? Die Fleischindustrie ist mittlerweile so sehr auf Effizienz getrimmt, dass für glückliche Tiere und große grüne Weiden nur noch wenig Platz vorhanden ist. Der Hauptgedanke besteht darin, möglichst viel Fleisch zu möglichst geringen Kosten zu produzieren. Die Massentierhaltung ermöglicht diese Kosteneffizienz, jedoch zu einem hohen Preis für Mensch und Tier. Lassen wir die schlimmen Zustände beim Tiertransport und bei der Schlachtung einmal außen vor und betrachten den Punkt, der uns die ungeliebten Männerbrüste beschert.

Viele Tiere überstehen die Mastzeit in Massenhaltung nicht, ohne entsprechende Futtermittelzusätze. In diesen Zusätzen sind nicht nur diverse Medikamente zur Vorbeugung von Krankheiten enthalten, es werden zudem auch Hormone bzw. Antibiotika eingesetzt, die das Wachstum fördern sollen. Diese Maßnahmen sind nötig, um möglichst viele Tiere in kurzer Zeit schlachten und verkaufen zu können. Das eigentliche Problem (für uns Männer) besteht darin, dass wir alle Hormone und Medikamente 1 zu 1 beim Verzehr mit aufnehmen und dadurch ein Chaos in unserem Hormonsystem anrichten. Das Ende vom Lied: Wir bekommen Männerbrüste.

Doch wie bereits angedeutet, rate ich nicht komplett vom Fleischverzehr ab, da es uns wichtige Nährstoffe liefert und einfach lecker schmeckt. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass der Griff zum „billig“ Fleisch im Supermarkt nicht grade ideal ist, weder für das Tier noch für uns. Auch wenn der Preis verhältnismäßig sehr hoch ist, sollte nur noch Bio-Fleisch auf deiner Einkaufsliste stehen.

Auf diese Lebensmittel solltest du ab sofort verzichten:

  • Grapefruit
  • Hopfen
  • Soja
  • Leinsamen
  • billig Fleisch vom Discounter

Mehr Informationen findest du HIER 

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